Glaube, Frohsinn und Gemeinschaft – Der Ökumenische Karnevalsgottesdienst in Hausen
Am 22. Februar 2025 fand in der Klosterkirche in Hausen ein feierlicher ökumenischer Karnevalsgottesdienst statt, der unter Mitwirkung der Wiedtaler Karnevalsvereine KC Rot Blau Niederbreitbach, KG Verscheid, KG Roßbach und KG Brave Jonge Waldbreitbach gestaltet wurde. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um in froher und besinnlicher Atmosphäre den Gottesdienst zu feiern.
Den Auftakt bildete ein humorvoller Einleitungsdialog mit Witzen zwischen Pfarrer Michael Rams und Pfarrer Ulrich Oberdörster, der die Anwesenden auf den besonderen Gottesdienst einstimmte. Musikalisch wurde der Eingang durch den Musikverein Wiedklang mit dem Lied „Kumm loß mer fiere“ begleitet, das die fröhliche Stimmung unter den Gläubigen unterstrich.

Pfarrer Oberdörster hieß alle anwesenden Prinzenpaare und Gottesdienstbesucher herzlich willkommen, bevor Michael Stüber mit einer gefühlvollen Darbietung des Liedes „Stääne“ für einen besonderen musikalischen Moment sorgte. Das Kyrie wurde von den Kinderprinzenpaaren und Kinderpräsidenten vorgetragen und verlieh dem Gottesdienst eine kindliche Leichtigkeit und Freude.

Die biblische Lesung aus dem Buch Kohelet (Prediger Salomon 3, 1-14) wurde von Brigitte Boden vorgetragen und regte zum Nachdenken über die Vergänglichkeit und die Bedeutung der Zeit an. Anschließend begeisterte der Musikverein Wiedklang mit einer beeindruckenden Interpretation von „Highland Cathedral“, die für Gänsehaut-Momente in der Kirche sorgte.
Ein gemeinsames Lied der Gemeinde, „Großer Gott, wir loben Dich“, verlieh der Feier eine feierliche Note, bevor das humorvolle Theaterstück „Die Geschichte des ungeduldigen Bäckersburschen“ aufgeführt wurde. Die Geschichte erzählte von einem Bäckersburschen, der im Schlaf schrittweise in die Zukunft sprang und entsetzt feststellte, dass das Leben viel zu schnell vorüber ist. Die Darsteller Karin Böhme, Thomas Klaas, Christoph Goertz, Michael Stüber, Renate Gerhards, Monika Kukla und Caro Haag sorgten mit ihrem unterhaltsamen Spiel für Heiterkeit und Nachdenklichkeit zugleich.

In den anschließenden Fürbitten, vorgetragen von Karin Böhme und den Prinzenpaaren, wurden verschiedene Anliegen vor Gott getragen. Gemeinsam betete die Gemeinde das Vater Unser, bevor das Friedenszeichen ausgetauscht wurde und sich die Anwesenden gegenseitig ein Zeichen des Friedens gaben.
Nach dem abschließenden Segen wurden die Lieder „Mir sin eins…“ und „Drink doch ene met“ gesungen, die den ausgelassenen, aber auch besinnlichen Charakter des Gottesdienstes abrundeten.

Die Kollekte dieses besonderen Gottesdienstes kam der Initiative „Frauen in Not“ von Andrea Reiprich zugute und unterstrich den sozialen Aspekt des Zusammenkommens.
Im Anschluss fand ein kleiner Umtrunk im Foyer der Klosterkirche statt, bei dem sich die Gottesdienstbesucher in geselliger Runde austauschen konnten.